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Im Dezember 2021 brachen alle Schüler:innen der Q3 der Leibnizschule zu einer Tagesexkursion an die ehemalige deutsch-deutsche Grenze auf. Bei der Gedenkstätte Point Alpha besichtigten sie den ehemaligen US-amerikanischen Observationspunkt, an dem sich damals Soldaten des Warschauer Pakts und der NATO gegenüberstanden und wo möglicherweise ein Dritter Weltkrieg hätte ausbrechen können.
Vier Schüler:innen aus dem Grundkurs Geschichte von Frau Dr. Haßdenteufel haben einen Aspekt dieser deutsch-deutschen Geschichte, den sie an dem Tag gelernt haben und der sie besonders fasziniert hat, in einem Foto dokumentiert. Khaterah Nabizadah, Amina Jaara, Tom Werner und Jasper Fuhr berichten dazu:
„Wir SchülerInnen waren sehr begeistert von der Geschichtsexkursion am 15.12.2021, sodass wir uns dazu entschieden, ein Bild vor Ort nachzustellen. Auf der linken Seite ist das Originalbild abgebildet. Dabei handelt es sich um drei Soldaten aus der DDR, welche außerhalb der Grenze patrouillierten. Sie waren deshalb in Dreier-Gruppen unterwegs, falls einer der Soldaten versuchte zu flüchten, dass seine Kameraden auf Befehl alles unternehmen mussten, um jenen daran zu hindern. Dabei sind die Mittel völlig egal gewesen, selbst wenn jener tot zurückgebracht wurde. Die alleinige Angst der Soldaten erwischt zu werden und sich daher gegen die Flucht zu entscheiden, hat uns so fasziniert, dass wir uns entschieden haben dieses Ereignis nachzustellen (auf dem rechten Bild zu sehen). Wir würden uns freuen, mit Frau Haßdenteufel eine weitere Exkursion zu unternehmen. Wir bedanken uns auch bei die Exkursionsführerin und ihrer atemberaubenden Führung durch den Stützpunkt Point Alpha!“
16. April 2022
Gedenkminuten gegen den Krieg in der Ukraine

Am Montag, 07.03. und erneut am Montag, 04.04. hielt unser Schulseelsorger Herr Pfarrer Oelkers, jeweils für die Schüler*innen des Neubaus und des Altbaus, eine Ansprache im Gedenken an die Opfer des Krieges in der Ukraine, wobei er betonte:
„[Wir] bekunden […] hier und heute, dass wir als Schulgemeinde den Krieg gegen die Menschen in der Ukraine verurteilen und dass wir darauf hoffen, dass der Krieg ein Ende findet und die Menschen wieder in Frieden leben können.“
Selbstverständlich verurteilt die Leibnizschule den Krieg scharf. Wir fühlen uns unserer humanistischen Tradition verpflichtet und propagieren demokratische und diplomatische Verfahren als Lösungswege für Konflikte, was die Schüler*innen auch von Beginn ihrer Schullaufbahn an bei uns lernen.

„Wir wollen an unserer Schule gemeinsam darauf achten, dass dieser Krieg nicht dazu führt, dass wir Mitschülerinnen und Mitschüler dafür verurteilen, dass ihre Familie aus Russland stammt. Die Herkunft eines Menschen ist kein Grund, um ihn zu beleidigen oder herabzusetzen. Wir halten uns stattdessen an das Leitbild unserer Schule, in dem es heißt: »Für uns steht Wissen in der Verantwortung für ein friedvolles und menschliches Miteinander aller Völker einzutreten.
Darum lassen wir nicht locker und sagen: Gewalt, Beleidigung, Lüge und Täuschung führen uns nicht weiter. Zum Frieden gibt es keine Alternative.“
In einer längeren Version dieses Beitrages haben wir uns intensiver mit der Thematik auseinandergesetzt und liefern zudem verschiedene Links als Orientierungshilfe für die Beantwortung der Frage, wie man helfen kann – den Betroffenen selbst, aber auch jenen, die um Verständnis darum ringen, was da gerade geschieht.
Wer sich für diesen längeren Beitrag und/oder die Linkliste interessiert, klicke hier:
Gegen den Krieg in der Ukraine
Dem Schlussplädoyer aus Herrn Oelkers’ Ansprache wollen auch wir uns – bezogen auf die Ukraine, aber auch auf alle anderen Kriegsschauplätze auf der Welt, hier anschließen:
„Lasst uns [in der Hoffnung auf Frieden] nun an die Menschen in der Ukraine denken! Geben wir selber diesem Frieden an jedem Tag eine neue Chance, hoffen wir, dass er bald möglich wird in der Ukraine, so wie es in dem Lied heißt, das wir zum Abschluss des Gedenkens hören:
(Text: Oel/Blu / Bilder: Blu)