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27. Oktober 2025
Schulbesuch einer Delegation des Ganztagsschulverbandes
Am 26. September 2025 durfte die Leibnizschule eine Delegation des Ganztagsschulverbandes in ihrem Haus begrüßen. Der Bundeskongress des Verbands, der dieses Jahr anlässlich seines 70-jährigen Jubiläums in der Gründungsstadt Frankfurt stattfand, beinhaltet im letzten Teil Schulbesuche.
Organisiert wurde der Besuch von Frau Höflich, die die elf Besucherinnen und Besuchern den ganzen Tag begleitete. Hauptsächlich bestand die Gruppe aus Lehrkräften aus Hessen, aber auch Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Sachsen waren vertreten. So entstand im Laufe des Besuches ein spannender Austausch unter den Teilnehmenden über die Umsetzung von Ganztag im jeweiligen Bundesland sowie über die finanziellen Ressourcen.
Beginnend mit einer Präsentation von Frau Höflich wurde den Besucherinnen und Besuchern unser Ganztag im Profil 2 (mit den Schwerpunkten AGs, Lerntherapie, Hausaufgabenbetreuung und Förderung) und Profil 3 (Ganztagsklasse) in der Theorie vorgestellt. Dem kurzen Vortrag von Herrn Resch, dem Lerntherapeuten an unserer Schule, wurde beeindruckt gelauscht, da keiner der Anwesenden so etwas von seiner eigenen Schule oder anderen besuchten Schulen kannte. Die Notwendigkeit einer begleitenden Lerntherapie war so einleuchtend, dass ein Teilnehmer sogar direkt im Internet nach Lerntherapeuten in seiner Heimatstadt Kiel googelte.
Im Anschluss konnten die Besucherinnen und Besucher in die Lernwerkstatt der Ganztagsklassen 6e und 7g hineinschnuppern und damit auch die besonderen Räumlichkeiten kennenlernen. Der gebundene Ganztag und die Rhythmisierung des Tages interessierten die Teilnehmenden besonders.
Nach einem kurzen Rundgang durch den Altbau ging es zu einem gemeinsamen Mittagessen in die Mensa, der zum regen Austausch unter den Teilnehmenden beitrug. Es wurden Kontakte geknüpft, um von den Erfahrungen der anderen Schulen profitieren zu können.
Ein weiteres Highlight des Tages war im Anschluss der offene Austausch der Besucherinnen und Besucher je nach Interesse an unseren Informationsständen im Neubau. Die Kolleginnen Gülmez (Club of Rome), Reibstein (Robotik, 3D, Digitalisierung), Russ-Urban (AGs und Kooperationspartner), Straßberger (Projekt Partnerschaft) sowie die Kollegen Kress (Pädagogische Nachmittagsbetreuung) und Walther (mit Eduard und Elisabeth für die Bienen AG) erläuterten Schwerpunkte und Angebote im Ganztagsbereich und beantworteten viele Fragen. Ein kleiner Gang durch den Neubau rundete diesen Programmpunkt ab.
Zu guter Letzt besuchte die Delegation die Hausaufgabenbetreuung und wurde von Herrn Kress und den anwesenden Lehrkräften Hadzipasic und Wolf in die Struktur und den Ablauf der Hausaufgabenbetreuung eingeführt. Ein kurzer Blick in einen Klassenraum, in dem Schülerinnen und Schüler gerade konzentriert arbeiten, durfte auch nicht fehlen.
Während der Zeit an der Schule hatten die Teilnehmenden viele Eindrücke gesammelt. In einer Feedbackrunde hoben sie hervor, wie besonders es ist, dass ein Gymnasium diese Vielzahl an Angeboten im Ganztag anbietet und mit welch professionellem Konzept dies insbesondere in den GTKs und der Hausaufgabenbetreuung geschieht. Sie waren beeindruckt, wie Ganztag im Profil 2 und 3 gleichzeitig gelingen kann und mit wie viel Engagement die Lehrkräfte der Schule in ihren Bereichen arbeiten.
Der Besuch der Delegation war für unsere Schule eine wertvolle Gelegenheit, sich als Schule zu präsentieren, in den Austausch mit anderen Schulen bundesweit zu treten und dabei voneinander zu lernen. Mit dem Rechtsanspruch Ganztag 2026, welcher auch das Motto des diesjährigen Kongresses war, rückt die Ganztagschule weiter in das Blickfeld aller.
(Text & Bilder: Hfl)
Am 26.9.25 fand die feierliche Ehrung von Schulen für ihr Engagement für Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz durch Kultusstaatssektretär Dr. Manuel Lösel sowie Umweltstaatssekretär Michael Ruhl in Hanau statt und die Leibnizschule durfte sich zum dritten Mal über diese Auszeichnung freuen. In diesem Jahr lagen ihrer Auswahl zwei Arbeitsfelder zugrunde: Zum einen die Bestandsaufnahme im Sinne des „Whole School Approach“, d.h. Nachhaltigkeit als Aufgabe der gesamten Schule, und zweitens die Stärkung der Biodiversität.
Bei der Auszeichnungsfeier waren Geografielehrer Herr Daniel Steppuhn, verantwortlich für das erste Arbeitsfeld im Rahmen der Club-of-Rome-Schule, Biologielehrerin Frau Katharina Müller, federführend und stellvertretend für die Bienen-AG im Bereich des zweiten Arbeitsfeldes und Fachbereichsleiterin der Naturwissenschaften Frau Sigrid Juchelka als Gesamtkoordinatorin vertreten. Dabei durften sie ihre Projekte und Erfahrungen präsentieren wie die Bepflanzung des Schulgeländes mit wildbienenfreundlichen Pflanzen, der Bau und die Montage von Insektenhotels sowie von Brut- bzw. Nistkästen und das Erstellen und Verkaufen von Seed Bombs an die Mitschülerinnen und Mitschüler. So wird Umweltschutz erlebbar und lokal ein Beitrag zum globalen Lebensraum geschaffen. Die Verankerung von Nachhaltigkeit im Curriculum der einzelnen Fächer ist bei der Leibnizschule Teil der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele des Clubs of Rome, dessen Schulnetzwerk sie angehört und mit dem sie im regelmäßigen Austausch steht.
„Diese Projekte bieten gemeinschaftliches, anwendungsorientiertes Handeln und machen Nachhaltigkeit anschaulich. Sie geben jungen Menschen die Möglichkeit, Fragen nach Ernährung, globaler Gerechtigkeit und fairem Miteinander zu stellen und ermutigen sie, Antworten auszuprobieren“, betonte Staatssekretär Dr. Manuel Lösel bei der Auszeichungsfeier und verwies auf die Ausbildung von Zukunftskompetenzen bei Schülerinnen und Schülern. Staatssekretär Michael Ruhl ergänzte: „Das Netzwerk der Umweltschulen ist bundesweit einmalig. Dabei werden globale Herausforderungen verständlich gemacht und praktische Lösungen in unserer Heimat erprobt. Ob im Natur- und Artenschutz, bei der Schonung von Ressourcen, der Aufforstung unserer Wälder oder bei Klimaschutz-Projekten – hier werden Regionalität sowie nachhaltiges Denken gelernt und danach gehandelt.“
„Umweltschule – Lernen und Handeln für unsere Zukunft“ ist eine gemeinsame Initiative des Hessischen Ministeriums für Kultus, Bildung und Chancen und des Hessischen Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat, entstanden 1999. Auf ihrem Weg zur Verbesserung der Qualität von Unterricht und Schulleben im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung werden den teilnehmenden Schulen Fortbildungen, Fachtagungen und persönliche Hilfestellung angeboten.
Text: Scö, Bilder: Juc





