Am 26.9.25 fand die feierliche Ehrung von Schulen für ihr Engagement für Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz durch Kultusstaatssektretär Dr. Manuel Lösel sowie Umweltstaatssekretär Michael Ruhl in Hanau statt und die Leibnizschule durfte sich zum dritten Mal über diese Auszeichnung freuen. In diesem Jahr lagen ihrer Auswahl zwei Arbeitsfelder zugrunde: Zum einen die Bestandsaufnahme im Sinne des „Whole School Approach“, d.h. Nachhaltigkeit als Aufgabe der gesamten Schule, und zweitens die Stärkung der Biodiversität.
Bei der Auszeichnungsfeier waren Geografielehrer Herr Daniel Steppuhn, verantwortlich für das erste Arbeitsfeld im Rahmen der Club-of-Rome-Schule, Biologielehrerin Frau Katharina Müller, federführend und stellvertretend für die Bienen-AG im Bereich des zweiten Arbeitsfeldes und Fachbereichsleiterin der Naturwissenschaften Frau Sigrid Juchelka als Gesamtkoordinatorin vertreten. Dabei durften sie ihre Projekte und Erfahrungen präsentieren wie die Bepflanzung des Schulgeländes mit wildbienenfreundlichen Pflanzen, der Bau und die Montage von Insektenhotels sowie von Brut- bzw. Nistkästen und das Erstellen und Verkaufen von Seed Bombs an die Mitschülerinnen und Mitschüler. So wird Umweltschutz erlebbar und lokal ein Beitrag zum globalen Lebensraum geschaffen. Die Verankerung von Nachhaltigkeit im Curriculum der einzelnen Fächer ist bei der Leibnizschule Teil der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele des Clubs of Rome, dessen Schulnetzwerk sie angehört und mit dem sie im regelmäßigen Austausch steht.
„Diese Projekte bieten gemeinschaftliches, anwendungsorientiertes Handeln und machen Nachhaltigkeit anschaulich. Sie geben jungen Menschen die Möglichkeit, Fragen nach Ernährung, globaler Gerechtigkeit und fairem Miteinander zu stellen und ermutigen sie, Antworten auszuprobieren“, betonte Staatssekretär Dr. Manuel Lösel bei der Auszeichungsfeier und verwies auf die Ausbildung von Zukunftskompetenzen bei Schülerinnen und Schülern. Staatssekretär Michael Ruhl ergänzte: „Das Netzwerk der Umweltschulen ist bundesweit einmalig. Dabei werden globale Herausforderungen verständlich gemacht und praktische Lösungen in unserer Heimat erprobt. Ob im Natur- und Artenschutz, bei der Schonung von Ressourcen, der Aufforstung unserer Wälder oder bei Klimaschutz-Projekten – hier werden Regionalität sowie nachhaltiges Denken gelernt und danach gehandelt.“
„Umweltschule – Lernen und Handeln für unsere Zukunft“ ist eine gemeinsame Initiative des Hessischen Ministeriums für Kultus, Bildung und Chancen und des Hessischen Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat, entstanden 1999. Auf ihrem Weg zur Verbesserung der Qualität von Unterricht und Schulleben im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung werden den teilnehmenden Schulen Fortbildungen, Fachtagungen und persönliche Hilfestellung angeboten.
Text: Scö, Bilder: Juc



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