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Am 25. März 2026 hieß es bereits zum fünften Mal in Folge: Bühne frei für die Informatik! Rund 55 Schülerinnen der 8. Klassen nahmen an unserem jährlichen Schnuppertag teil, um Technikluft zu schnuppern und Vorurteile über Bord zu werfen.

Warum eigentlich nur Mädchen?

Der Tag startete mit einer spannenden Reflexion: Welche berühmten Köpfe fallen euch in der IT-Welt ein? Während Namen wie Elon Musk, Bill Gates oder Steve Jobs sofort fielen, blieb es bei den Frauen still.

Nur ein aufmerksamer Blick auf die Poster* im Flur half: Ada Lovelace – die erste Programmiererin der Welt. Dieser Moment machte deutlich, dass weibliche Vorbilder im Alltag oft fehlen und dieser Tag genau dort ansetzt: Mit diesem Schnuppertag erhofft sich die Fachschaft Informatik, das Interesse für die Informatik bei Mädchen zu steigern und somit einen Beitrag zur Überwindung der Genderproblematiken der IT-Branche leisten zu können.

Technik zum Anfassen: Von Geheimcodes zum eigenen Spiel

Nach der Theorie ging es direkt in die Praxis, wo die Mädchen ihr logisches Geschick bewiesen:

  • Geheimbotschaften: Durch das Entschlüsseln verborgener Begriffe tauchten die Teilnehmerinnen spielerisch in die Welt der Kryptographie ein.
  • Programmieren für alle: Auch ohne Vorkenntnisse wurden die Mädchen an den Rechnern selbst aktiv. Mit der Programmiersprache Scratch entstand in kürzester Zeit das eigene selbst programmierte Spiel.

Das Highlight: Zocken nach Maß

Was gibt es Schöneres, als das selbst programmierte Werk direkt zu testen? Zum Abschluss wurden die Rechner zu Gaming-Stationen. Es wurde gemeinsam gezockt und gelacht – ein toller Beweis dafür, dass Informatik nicht nur logisch, sondern vor allem greifbar und spaßig ist.

 

 

(Text: Noa / Bilder: Rst, Bru & Noa / red. Bearb. von Text und Bild: Blu)

 

* Die erwähnten Poster über Persönlichkeiten der Informatik findet man im HTML- und PDF-Format übrigens bei der Gesellschaft für Informatik (GI) →zum Download. Auch hier sind leider unter 12 Persönlichkeiten auf 11 Plakaten – bislang – nur drei Frauen vertreten.

 

 

 

Im Rahmen eines erneuten Projektdurchgangs in der Ganztagsklasse 7fGTK setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit der Technologie des 3D-Drucks auseinander. Neben den grundlegenden Einblicken in Aufbau und Funktionsweise eines 3D-Druckers stand vor allem das eigenständige Ausprobieren im Mittelpunkt.

Mit Hilfe digitaler Werkzeuge entwarfen die Lernenden kreative Modelle für kleine Alltagsgegenstände. Dabei wurde nicht nur technisches Verständnis gefördert, sondern auch räumliches Denken, Problemlösefähigkeit und gestalterische Kreativität geschult.

Ein besonderes Highlight war es, die selbst entworfenen Objekte anschließend tatsächlich zu produzieren und in den Händen zu halten. So entstanden individuelle Produkte wie Schlüsselanhänger und kleine Figuren, die die Fantasie der Schülerinnen und Schüler widerspiegeln.

Durch das Projekt konnten digitale Technologien praktisch erlebbar gemacht und das Interesse an technischen und informatischen Fragestellungen gestärkt werden.