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Das Universum in der Altbau-Turnhalle – nichts Geringeres konnten die 7. Klassen am 31.10. erleben: Das mobile Schulplanetarium der Firma Fulldomedia, zu der Frau Khawaja auf der „Nacht des Wissens“ an der Universität Göttingen Kontakt geknüpft hatte, ließ die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Physiklehrkräfte in einem aufblasbaren Zelt auf Turnmatten Platz nehmen und den Sternenhimmel bestaunen. Astronomie ist Teil des Physikcurriculums der Jahrgangsstufe 7 und fasziniert auch außerhalb des Unterrichts.

Herr Weidenbach, der die Veranstaltung durchführte, ließ zunächst einmal die Sonne untergehen – wo geht sie auf, wo unter, was ist ihr Lauf? Die meisten wussten es. Danach gab es aber weit mehr als den Mond zu sehen: An der Zeltkuppel zeigten sich Planeten, der Polarstern, Galaxien und Sternbilder, die Herr Weidenbach ebenso erklärte wie die Entstehung der Sonne in der Milchstraße, Umlaufbahnen, Gravitation und Rotation. Interessant war dabei auch, dass Sternbilder in verschiedenen Kulturen ganz anders gelesen werden, d.h. der vermeintlich große Wagen entpuppt sich als etwas ganz anderes – am „Himmel“ erschien ein großer Bär.

Außer einer Marsexpedition gab es noch einen Kurzfilm. Alles, was „Lichtjahre entfernt“ ist und normalerweise in seiner Unendlichkeit den eigenen Horizont übersteigt, wurde im Schulplanetarium greifbar und anschaulich. Herr Weidenbach beantwortete viele Fragen, die sich beim Blick in den Nachthimmel stellen, sowie neue, die die Schülerinnen und Schüler bei ihrer Reise durch das aufblasbare Universum bewegten. Was für eine Physikstunde!

 

 

Um Schulen zu motivieren, ihr digitales Profil weiter zu schärfen und informatische Inhalte verstärkt in den Unterricht zu bringen, hat die Nationale Initiative »MINT Zukunft schaffen!« die Auszeichnung „Digitale Schule“ ins Leben gerufen. Mit dem Signet soll das Engagement der Schulleitungen und Lehrkräfte gewürdigt und bestärkt werden, die sich für eine zeitgemäße Bildung in der digitalen Welt stark machen.

Die Leibnizschule hat sich in der Amtszeit unseres Schulleiters Herrn Dombrowski und seiner Stellvertretungen, die diesbezüglich sehr motiviert waren, zusammen mit dem auch in dieser Frage äußerst engagierten Kollegium stets erfolgreich darum bemüht, die Digitalisierung unserer Schule voranzutreibven.

Oftmals weit früher und in größerem Umfang als viele andere Schulen etwa arbeiteten wir zunehmend statt mit Tafeln mit digitalen Boards, die ganz neue Möglichkeiten eröffneten, nutzten Moodle und das pädagogische Netzwerk Lanis, besuchten und organisierten die zugehörigen Fortbildungen, beschäftigten uns in den Fachschaften und diversen Arbeitsgruppen mit der Thematik, passten unsere Fachcurricula an die neuen Vermittlungswege und -chancen an und stellten Lernenden und zunehmend ganzen Klassen Tablets zur Verfügung. Selbst das Homeschooling während der Lockdowns in der Corona-Krise traf uns – trotz all der damit einhergehenden unvorhersehbaren Schwierigkeiten – aus all diesen Gründen nicht völlig unvorbereitet. Für uns gehört die Digitalisierung von Schule und Unterricht längst zum Alltag und ist uns eine Selbstverständlichkeit.

Das wurde nun erneut durch Vergabe des Zertifikates „Digitale Schule“ anerkannt und gewürdigt. Am Tag der Verleihung fand bei uns die Gesamtkonferenz statt, weswegen wir dort nicht anwesend sein konnten, umso mehr freuen wir uns, dass dieses Zertifikat – natürlich auf digitalem Wege 🙂  – uns nun dennoch erreicht hat.

Wir werden auch in Zukunft nicht ruhen, die Digitalisierung an unserer Schule weiter voranzutreiben.

 

 

 

(Bild und Text: Blu)