Bulgursalat, Couscous mit Hähnchen, Empanadas, georgisches Khachapuri, Burek, Samosas, Pide, Aloo Chana, tunesische Donuts, ukrainische Pfannkuchen mit Quarkfüllung, Profiteroles, ägyptische Grieskuchen, … – insgesamt 36 Speisen aus 22 Ländern, warm, kalt, herzhaft, süß, Fingerfood, vegetarisch, halal: mehr als man probieren kann!  All dies gab es am vergangenen Donnerstag, den 28.5.26 in Alt- und Neubau, liebevoll zubereitet von 27 Leibnizguides (Elternlotsen verschiedener Herkunftssprachen) und emsig verkauft von elf Leibnizguides, die sich an dem Vormittag Zeit genommen hatten, mit tatkräftiger Hilfe der SV bzw. Minahil, Jacopo, Emma, Marius, Antonio, Sara und Hannah die unzähligen Köstlichkeiten an die begeisterte Kundschaft zu bringen und die Logistik im Hintergrund zu managen.

Dabei ging es um wesentlich mehr als nur einen besonderen Pausensnack oder eine Abwechslung im Mittagessen: PoWi-Lehrerin Frau Tepe hatte gemeinsam mit der interkulturellen Elternkooperative, dem Antirassismus-Empowerment-Team sowie der SV einen niedrigschwellig erfahrbaren interkulturellen Austausch konzipiert, bei dem die kulturelle Vielfalt der Schule zur Geltung kommen, Neugier wecken, Austausch ermöglichen und ggf. Distanz und Vorurteile abbauen sollte. Etwas Neues probieren und einem bisher fremden Land ein kleines Stückchen näherkommen ließ sich ganz einfach in einer großen Pause anhand einer Teigtasche erleben. Was ist da drin? Sind bosnisches Burek und türkisches Börek dasselbe? Gibt es etwas Ähnliches bei Euch auch? Welch einen Reichtum es bietet, dass an der Leibnizschule die Welt zu Hause ist und auf diese Weise einen Schritt weit bereist werden kann, zeigte sich im großen Andrang an den bunten und duftenden Buffets sowie der herzlichen Atmosphäre in den beiden Cafeterien. Landestypisches wie auch die Variante nach Region oder speziellem Familienrezept fanden Anklang und Austausch – und nach verspeister Leckerei blieb ein erweiterter Horizont. – Dafür sei allen Beteiligten sehr herzlich gedankt!

Bilder: Tep, Scö