»Le présent est gros de l’avenir; le futur se pouvoit lire dans le passé; l’éloigné est exprimé dans le prochain. – Die Gegenwart birgt die Zukunft in sich; die Zukunft lässt sich aus der Vergangenheit ablesen; das Ferne drückt sich im Nahen aus.«*

Das sagt unser Namenspatron Gottfried Wilhelm Leibniz über das Verhältnis der Zeiten – und drückt damit aus, wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zusammenhängen.

Und so birgt die Gegenwart unserer Homepage das Potential zukünftiger Lektüre, weist aber dabei auf Künftiges hinaus, nicht zuletzt, da man aus der Vergangenheit für Gegenwart und Zukunft ja lernen kann – und sollte.

In unserer nahen Vergangenheit nun hatten wir einige technische Probleme mit der Homepage, deren Gründe zwar weitgehend im Dunkeln blieben, aber offenbar fürs erste behoben sind. Nun war es uns in jeden Zeitraum – der vom Januar bis in den März hinein reichte, oftmals nicht möglich, Berichte auf die Homepage zu stellen, da diese schlicht – auch für uns – nicht erreichbar war.

Nun endlich haben wir aufgeholt – so etwas dauert, wie man von Aristoteles vom Wettlauf zwischen dem mythischen Spitzenläufer Achilles und der Schildkröte weiß, da sich während der Bewältigung des zu Leistenden weitere Erwartungen anhäufen. Und so wie die Schildkröte nicht uneinholbar ist, war es auch die Zahl der Berichte nicht, aber es hat ein wenig gedauert.

Nun ist es soweit und wir können die noch ausstehenden Berichte der letzten Monate im Journal präsentieren – wer also etwas vermisst oder sehnlichst erwartet oder einach nur neugierig ist, möge beherzt einen Blick ins Journal werfen und wird da so manches Berichtens und Lesenswerte finden.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

 

 

 

(Collage: Blu unter Verwendung eines Leibniz-Porträts von Sey / Text und red. Bearb.: Blu)

Quelle des Zitats: Leibniz, Gottfried Wilhelm: Principes de la Nature & de la Grace, fondez en Raison. In: L’Europe Savante. Band 6. Erster Teil. November 1718. [Den Haag]: La Haye bei A[lexandre] de Rogissart 1718; S. 117