Am 4. Februar 2026 besuchte uns wieder das mobile Schulplanetarium in der Altbau-Turnhalle, wo es den ganzen Schultag über aufgebaut war, damit alle 7. Klassen es besuchen konnten.
Bilder unseres Nachthimmels gab es zu sehen, die so wohl noch (fast?) niemand von uns zu sehen die Chance hatte – dank Licht- und Atmosphärenverschmutzung vor allem in den Städten, in denen wir leben.
Aber das Planetarium kann natürlich noch mehr. Während es sich die Lernenden auf Matten liegend gemütlich gemacht hatten und neugierig in den sich über ihnen wölbenden künstlichen Himmel schauten, konnte die Projektion so gesteuert werden, dass einzelne Segmente des Nachthimmels herangezoomt oder nur bestimmte Klassen von Himmelskörpern sichtbar wurden.
Die Milchstraße konnte man bestaunen, die uns wie ein Band erscheint, da wir uns am Rand mitten in einem ihrer Spiralarme befinden und sie nur aus einer seitlichen Perspektive sehen können, andere, fernere Galaxien hingegen wurden in ihrer Spiralform.
Obwohl darauf eigentlich nicht der Fokus hatte liegen sollen, wurden unter anderem auch Sternbilder thematisiert, vor allem die Tierkreiszeichen, da manche der Lernenden hieran ein besonderes Interesse zeigten. Diese Projektionen (in diesem Fall im mehrfachen Sinne) wurden aber „entzaubert“, indem die wissenschaftliche Perspektive vorgestellt und gezeigt wurde, dass diese Bilder kulturell gebunden sind, konkurrierende Bildwelten in verschiedenen Kulturen bestehen und sich zudem die Anordnungen gegenüber dem Kalender deutlich verschieben über die Zeit.

Obwohl das streng genommen nicht zur Astronomie gehört, interessierten sich die Lernenden sehr für die Tierkreiszeichen. Die Referentin ging darauf ein, aber nicht ohne die Lernenden auf den Boden der Tatsachen (und der Physik) herunterzuholen, indem sie die Wandelbarkeit der Sternbilder und die Beliebigkeit ihrer Deutung anschaulich machte.
Unser Sonnensystem gab es zu sehen – inklusive seiner Zwergplaneten und aller Monde.

Im Zentrum der Betrachtung stand unser Sonnensystem – aber nicht nur mit den (inzwischen nur noch) 8 Planeten, sondern auch mit dem aus deren Riege inwzischen ausgeschiedenene Zwergplaneten Pluto und seinen „Genossen“.
Anschließend wurde der Blick wieder geweitet und die Aufmerksamkeit auf ferne Nebel und auf Exoplaneten gelenkt, mit deren Existenz sich viele der Lernenden noch nie befasst hatten.

Ein beeindruckendes Panoptikum von Exoplaneten samt zugehörigen Monden bildete den krönenden Abschluss des Planetariums-Besuches.
Alles in allem bot diese Besuch die spannende Möglichkeit, in eine Welt einzutauchen, deren Teil wir sind, obwohl wir sie auf diese Weise nur selten wahrnehmen.
Wir danken nicht zuletzt Frau Khawaja, die dieses Angebot in unsere Schule „geholt“ hat, bedauern, dass sie diesmal selbst nicht dabei sein konnte und freuen uns schon auf den nächsten Besuch des Schulplanetariums, den sie dann hoffentlich wieder begleiten wird.
(Text und Bild sowie red. Bearb.: Blu)

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