Auch in diesem Jahr führten die Ethik- und Reli-Fachschaften wieder das Projekt „Heilige Stätten“ durch, bei dem die Lernenden aus der Einführungsphase der Oberstufe, der EP, verschiedene Weltbilder näher kennenlernen – durch Begegnungen in und außerhalb der Schule.
Den Auftakt machten wie stets auch in diesem Jahr die Besuche in der Offenbacher Synagoge, einer Kirche, einer Moschee und erneut des Gurdwara der Offenbacher Sikh-Gemeinde. An zwei Projekttagen mit je zwei Zielen statteten alle Ethik- und Reli-Kurse der EP den genannten Stätten einen Besuch ab, lernten vor Ort von Vertretern der jeweiligen Religion viel über deren Weltbild un Gebräuche und kamen mit den Religionsvertreterinnen und -vertretern in ein angeregtes Gespräch, bei dem auch kritische Nachfragen durchaus willkommen waren und beantwortet wurden.
Den zweiten Baustein des Projekts bilden dann die Expertinnen- und Expertengespräche, die inhäusig in der Schule stattfinden. In diesem Jahr hatte jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer die Gelegenheit, jeweils insgesamt drei Gespräche mit Vertretern verschiedener Weltanschauungen zu führen. Dabei wurde stets das Spektrum und so – wie wir hoffen und glauben – auch der Horizont der Lernenden erweitert, indem nun Vertreterinnen und Vertreter weiterer religiöser und auch verschiedener nicht religiöser Weltanschauungen als Gesprächspartner den Lernenden zur Verfügung stehen.
In diesem Jahr waren vertreten:
- Herr Grimsehl: Agnostizismus
- Frau Aydin: Islam
- Herr Schaefer: Fliegendes Spaghetti-Monster/Atheismus
- Frau Kim: Christentum/evangelisch
- Herr Regehly: Schopenhauer-Gesellschaft
- Herr Müller und Herr Rumpf: Buddhismus
- Herr Schwarzfeld: Freimaurerloge
- Frau Steinbach: Atheismus
- Herr Schilling: Freireligiöse Gemeinde
Wir danken herzlich allen Beteiligten für ihr Engagement und hoffen und wünschen den Schülerinnen und Schülern, dass sie möglichst viel aus diesem Projekt mitnehmen konnten.
(Bild: Ceb / Text. und red. Bearb.: Blu)

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