Am Samstag, den 14. Juni, machten wir uns als Ruderteam in Begleitung von Herrn Meyer mit dem Regionalzug auf den Weg nach Kassel zum Landesentscheid von „Jugend trainiert für Olympia“. Schon am Treffpunkt lag Vorfreude in der Luft – und als die Bahn dann sogar pünktlich eintraf, war klar: Das Wochenende startet gut!
Doch kaum angekommen, der erste Dämpfer: Unser eigentlich für Samstag angesetztes Rennen wurde kurzfristig abgesagt. Ein kleiner Schock für uns alle – schließlich hatten wir wochenlang trainiert und uns intensiv vorbereitet. Doch anstatt uns entmutigen zu lassen, entschieden wir uns, das Beste aus der Situation zu machen.
So verbrachten wir gemeinsam einen entspannten Nachmittag beim Schwimmen. Die Abkühlung tat gut, wir konnten abschalten, lachen und den Teamgeist stärken – ganz ohne Boote, aber mit viel Gemeinschaftsgefühl.
Am Abend stand dann unser gemeinsames Pizzaessen auf dem Programm – die perfekte Gelegenheit, um neue Energie zu tanken und den Tag entspannt ausklingen zu lassen. Danach bezogen wir unsere Unterkunft in einer Turnhalle – Abenteuer-Feeling pur mit Isomatten, Schlafsäcken und viel Gelächter.
Am Sonntag wurde es dann ernst: Ohne Vorlauf ging es direkt ins Finale. Wir gaben alles und zeigten, was in uns steckt. Nach einem spannenden Rennen belegten wir den vierten Platz. Natürlich hätten wir gerne eine Medaille mit nach Hause genommen, aber wir waren stolz auf unsere Leistung. Als Team haben wir zusammengehalten, gekämpft und alles gegeben – und genau das zählt.
Die Rückreise verlief erneut überraschend pünktlich – ein kleiner Sieg für sich. Müde, aber zufrieden kamen wir zurück und waren uns einig: Nächstes Jahr sind wir auf jeden Fall wieder dabei. Mit neuer Motivation, vielleicht besserem Wetter – und mit Sicherheit genauso viel Teamgeist.
(Text und Bild: Matteo Naß (10b) / red. Bearb.: Blu)



0 Comments
Leave A Comment