Nur kurz unterbrochen von der Corona-Pandemie veranstalten die Fachschaften Ethik, evangelische und katholische Religion nun schon seit etlichen Jahren für die jeweils aktuelle EP ein Projekt, in dem die Lernenden verschiedene religiöse und nicht religiöse Weltbilder näher kennenlernen können – durch den lebendigen Austausch mit Personen, die diese Weltbilder jeweils vertreten.

Dabei wurden auch in diesem Jahr die Synagoge, eine Kirche, eine Moschee und das Offenbarer Gurdwara, die Gebetsstätte der Sikh, besucht.

Blick vom Kirchturm der Friedenskirche auf die eng benachbarte Leibnizschule.

 

Die zweite Phase des Projekts stellen die Expertengespräche dar, in denen Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Weltanschauungen den Lernenden in der Schule in Gruppengesprächen Rede und Antwort stehen und sich mit ihnen über ihr jeweilges Weltbild austauschen, wobei auch andere als nur religiöse Stimmen zu Wort kommen.

Gruppenbild der Vertreterinnen und Vertreter der Bahá’í, der evangelischen Kirche, des sunnitischen Islam, des Fliegenden Spaghetti-Monsters, des Alevitentums und der Serbisch-orthodoxen Kirche

Es haben sich wie stets im Rahmen dieses Projekts zahlreiche neue Perspektiven eröffnet, Möglichkeiten, die Welt und den Menschen zu betrachten, die nur dann nebeneinander existieren können, wenn ihre Vertreterinnen und Vertreter einander tolerieren oder, noch besser, bereit sind, einander zu akzeptieren.

Eine solche Einstellung bei unseren Lernenden zu fördern, ist Hauptziel des Projektes, und auch in diesem Jahr und Durchgang hatten wir das Gefühl und haben das auch von allen Seiten bestätigt bekommen, uns diesem Ziel ein gutes Stück genähert und es bei der und dem ein oder anderen vielleicht gar schon erreicht zu haben.

Wir werden daher das Projekt auch in den kommenden Jahren fortsetzen und sehen den nächsten Durchläufen schon mit gespannter Erwartung entgegen.

 

 

(Bild und Text sowie red. Bearb.: Blu)