Unter dem Titel „Ich mach Mathe“ gibt es in Mainz eine Mathe-Mitmachaufstellung, die Miniversion des Mathematikums in Gießen, die dem Original in Nichts nachsteht. Vorteile bieten sich vor allem darin, dass die Ausstellung für einzelne Gruppen geöffnet wird und so die Schülerinnen und Schüler ungestört an den einzelnen Experimenten knobeln konnten. Wer nicht weiter weiß, kann mit den Mitarbeitern ins Gespräch kommen oder sich über einen QR-Code Hilfen und Lösungen anzeigen lassen. Die Stationen, die auf den ersten Blick eher auf einen Spieleraum des Kindergartens schließen ließen, forderten Konzentration, Durchhaltevermögen, Knobelspaß und auch ein wenig „Um-die-Ecke-Denken“. Der Leistungskurs Mathematik von Frau Höflich besuchte im Dezember die Mitmachausstellung und war mit solch großer Begeisterung am Werk, dass die Zeit wie im Fluge verging. Ein Schüler sagte, er könnte noch locker drei Stunden dortbleiben.

Doch wieso sind die „Spielsachen“ so spannend? Was sollen Leistungskursschülerinnen und Schüler mit einer Eisenbahn mit nur zwei Waggons machen? Die Mathematik erleben! Das Rangierproblem lösen! Für solche mathematischen Probleme ist kein Kind zu groß, kein Mensch zu alt.

 

Und noch ein paar Eindrücke der Ausstellung mit weiteren mathematischen „Problemen“:

Und wenn man schon einmal in Mainz ist, sollte man sich auch noch etwas von der Stadt anschauen. So standen noch ein gemeinsamer Besuch des Doms, ein Spaziergang durch die Altstadt sowie der Ausklang des Tages auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Tagesprogramm.

Nach einer Stärkung mit Bratwurst, Crêpes, Pommes und anderen Köstlichkeiten wurde noch mit einem Heißgetränk auf den schönen Tag angestoßen, bevor es zurück nach Offenbach ging.

In Erinnerungen bleiben nicht nur spannende Experimente, sondern auch viele gemeinsame Erlebnisse als Tutorium. Die Schülerinnen und Schüler sind dabei noch mehr zusammengewachsen.

 

 

(Text & Bilder: Hfl / red. Bearb.: Blu)