Wie kommt man (noch) leichter durchs Abi? Das möchten natürlich alle Oberstufenschülerinnen und -schüler wissen! Daher war Frau PD Dr. Maren Schmidt-Kassows Vortrag der erste und der an das gesamte Plenum gerichtete am Wissenschaftstag, dem 14. November. Alljährlich an Gottfried Leibniz´ Todestag besuchen Professorinnen und Professoren der Universität Frankfurt die Leibnizschule und präsentieren der Jahrgangsstufe Q1 ihr naturwissenschaftliches Fachgebiet im Rahmen des Projekts „Brückenschlag – Wissenschaft in die Schulen!“. Dieses Projekt der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, unterstützt vom Frankfurter Verein „Jugendbildung“ und dem Verein der Freunde der Universität, fördert unter der Federführung von Herrn Rainer Gläsel seit über 20 Jahren das Interesse von Schülerinnen und Schülern an den Wissenschaften und stellt die Verbindung zwischen den Institutionen her. Von Seiten der Leibnizschule ist es Fachbereichsleiterin Frau Sigrid Juchelka, die diese Verbindung pflegt.

So erfuhren die Zwölftklässlerinnen und Zwölftklässler, dass es Bewegung ist, was das Lernen fördert und somit das Abitur erleichtert. Dabei kommt es allerdings darauf an, welche Intensität der Bewegung wann genau dafür optimal ist und wie man dies untersucht. Nach diesem Eingangsvortrag konnten sich die Schülerinnen und Schüler spezialisieren: Im Bereich der Biochemie forscht Frau Prof. Dr. Claudia Büchel an der Fotosynthese von Algen und untersucht, ob sie eine Basis für Biotechnologie darstellen. Aus dem Gebiet der Rechtsmedizin und Kriminalbiologie lernten sie von Herrn Prof. Dr. Richard Zehner etwas über forensische DNA-Analyse – nichts für zarte Gemüter, denn hier ging es um Spurensicherung und Überführung von (Gewalt-)Verbrechern! Prof. Dr. Andreas Engel stellte Herausforderungen des Klimawandels vor und beleuchtete Grundlagen, Folgen und Maßnahmen: ein Thema, das jeden betrifft und welches täglich aktueller wird. Der Vortrag der Astrophysik von Herrn Prof. Dr. Bruno Deiss forderte hingegen die jungen Physik-Cracks heraus, als er Neues vom Urknall darlegte. Wer hier ab einem bestimmten Punkt nicht mehr folgen konnte, war immer noch von Herrn Deiss´ Humor angesprochen. Auch die anderen Vortragenden vermochten es, sympathisch und mitreißend ihr Fachgebiet herüberzubringen und Fragen rund um ihren Beruf und das dazugehörige Studium zu beantworten.

Der Wissenschaftstag ermöglichte es den angehenden Abiturientinnen und Abiturienten, ein wenig in die universitäre Forschung hineinzuschnuppern, während die Professorinnen und Professoren noch einmal Schulluft schnuppern konnten. Wir bedanken uns herzlich für die Zeit und Mühe, d.h. das persönliche und unentgeltliche Engagement unserer Gäste zugunsten unserer Schülerinnen und Schüler!