„Unser Abitur ist mehr als nur ein Stück Papier. Es ist ein Symbol für all die Anstrengungen, die hinter uns liegen, und die Möglichkeiten, die vor uns liegen. Lasst uns dieses Abitur nutzen, um die Welt ein Stück besser zu machen. Lasst uns all das Wissen und die Fähigkeiten, die wir hier erworben haben, in die Welt hinaustragen und einen positiven Unterschied machen.“ Besser als Arnela und Dina es für ihren Jahrgang formulierten, kann man es kaum ausdrücken, denn die Rede des Abiturjahrgangs 2024 auf der akademischen Feier am 28.6.24 zeugte von Dankbarkeit und Wertschätzung des Privilegs des Abiturs. Dabei wurde besonders den Eltern gedankt, allgemein allen für ihre liebevolle Unterstützung sowie insbesondere den Eltern, die für eine bessere Bildung und Zukunft ihrer Kinder ihre Heimat verlassen hatten. Denn gerade im Blick auf die Krisen- und Kriegsgebiete der Welt sind Bildungsmöglichkeiten und auch einfach eine schöne Schulzeit wie zum Beispiel mit Kursfahrten bei Weitem nicht sebstverständlich. Dieser Einstellung entsprechend dankten die Rednerinnen stellvertretend natürlich auch den Lehrkräften, aber explizit ebenfalls allen, die im Hintergrund Schule möglich gemacht haben wie dem Sekretär, der Bibliothekarin, den Hausmeistern und nicht zuletzt dem Reinigungspersonal.
Die Krisen unserer Zeit waren auch Gegenstand in Herrn Dombrowskis Rede, wie die Herausforderungen zum Beispiel durch künstliche Intelligenz, aber ebenfalls das erfreuliche Jubiläum des Grundgesetzes. Künstliche Intelligenz prägte die Rede Herrn Christners vom Förderverein – weniger thematisch als dass er am Ende verriet, dass sie vollständig durch KI generiert war! Herr Steppuhn, Leistungskurslehrer und Tutor im Fach Erdkunde, veranschaulichte treffend den Weg zum Abitur geografisch: von der „Insel“ der Einführungsphase, hin zum kaum überwindbar hohen Gebirge, wenn man davorsteht, und während es aus der Vogelperspektive jeglichen Schrecken verloren hat. Elternvertreterin Frau Hofmann freute sich, nun als Mutter an die Leibnizschule zurückehren zu können, wo sie selbst damals ihr Abitur ablegte, was diese Generation ebenfalls erleben kann. Zurückzukehren oder zumindest verbunden zu bleiben, mit der Schule wie der Stadt, lautete auch der Wunsch von Stadtrat Herrn Weiß an die jungen Offenbacher und Offenbacherinnen.
Mit dem Appell, die Zeit nach dem Abitur zu genießen, schlossen die an die 124 Abiturientinnen und Abiturienten gerichteten Glückwünsche, die sich über die Verleihung des Reifezeugnisses freuen durften: mit einem Notendurchschnitt von 2,23, darunter siebenmal stolze 1,0, für die Liv, Nadira, Linus, Meret, Alegra, Carla und Luka extra ausgezeichnet wurden. Weitere besondere Ehrungen gab es für herausragende Leistungen in einzelnen Fächern: Im Fach Deutsch gab es Urkunden und Präsente für Meret, Zakaria, Alegra und Luka, in Latein für Daniel, in Darstellendes Spiel für Winta und Sohail, in Geografie für Jakob, Physik für Meret, Ahmad, Samed und Silas und in Chemie gingen sie an Linus und Leonard, in Mathematik an Florian. Aber nicht nur Fachliches wurde honoriert. Der Rotary Club, vertreten durch Herrn Rahmig und Herrn Scheuermann, würdigte Frida für ihr jahrelanges Engagement in der Lehrmittelbibliothek, Carla und Ena für ihre Arbeit im Club of Rome sowie Andy für seinen Einsatz in der Technikcrew und die Organisation der Murder Mystery Party.
Musikalische Beiträge wie Auszüge aus dem derzeit aufgeführten Musical „Pippin“ und einem in der Schule gedrehten Video zu „Walk like an Egyptian“ gaben der akademischen Feier einen festlichen wie fröhlichen Rahmen, der mit einem Umtrunk in der Mensa und auf dem Schulhof endete.
Bilder: Lu (Jahrgangsbild) & Ko (akademische Feier) Text: Scö




0 Comments
Leave A Comment