Am 15. Mai hieß es „Bühne frei!“ für die Lernenden der Leibnizschule, die auf der Open Stage im Großen Musiksaal des Neubaus ihr künstlerisches Können vor der Schulgemeinschaft zum Besten geben konnten.
Theoretisch hätten bei dieser Gelegenheit unterschiedlichste künstlerische Disziplinen vorgeführt werden können, vom musikalischen Vortrag oder der Lesung eines eigenen Textes über darstellendes Spiel bis hin zur Zaubershow wäre alles möglich gewesen. In diesem Jahr fiel das Spektrum der Gattungen vergleichsweise gering aus, da außer einem Gedichtvortrag ausschließlich musikalische Darbietungen auf die Bühne gebracht wurden.
Ob der Vielfältigkeit der musikalischen Genres und instrumentalen Besetzungen aber tat das dem Abwechslungsreichtum und der Qualität der Veranstaltung aber keinen Abbruch.
Teils einzeln, teils im Duett interpretierten über 20 Mitwirkende von beiden Enden des Jahrgangsspektrums unterschiedlichste Musikstücke. Das Programm bot Klavier- und Gesang im Wechsel mit Saxophon, Harfe, Violine und Kontrabass.
Jonathan H. aus der Jahrgangsstufe 6 etwa interpretierte Johann Sebastian Bachs Präludium in C-Dur aus dem Wohltemperierten Klavier sehr gefühlvoll, seine Klassenkameradin Hanna R. beeindruckte, am Klavier begleitet von ihrer Mutter, durch ein sehr musikalisches Spiel beim Vortrag von W. H. Suires Jouyeuse Op.16 No. 2 auf dem Violoncello. Aus der EP trug Ema G. ein kroatisches Lied sehr gefühvoll vor, Melina S., intonierte, sich selbst am Klavier begleitend, sehr harmonisch Rihannas Stay und Gabriel M. präsentierte am Klavier gar seine im Rahmen des fächerverbindenden Kunst-Musik-DS-Projekts entstandene Eigenkomposition Spiegelbild.
Leandros D. aus der Jahrgangsstufe 7 strich virtuos und sehr eindrucksvoll zu Herrn Hellers Klavierbegleitung die vier Sätze umfassende Sonate Nr. 1 in F-Dur Benedetto Marcellos, und Oliver R. aus der Q2 verwandelte Kikuos Song Hikari Yo durch sein eigenes Arrangement in ein virtuoses und kraftvolles Klavierstück.
Winta T. aus der Q4, die zuverlässig in den letzten Jahren sich immer bei „Leibniz on Stage“ engagiert hat, stand auch diesmal – trotz des Abiturstresses – wieder auf der Bühne und überzeugte bei ihren Gesangsparts, die sie einzeln und im Duett mit Sohail B. absolvierte, wie immer durch kraftvolle und ausdrucksstarke Stimme und ihre Bühnenpräsenz.
Der einzige nicht-musikalische Beitrag war die Lesung durch Ciarán B. aus der Jahrgangsstufe 5, die ein eigenes Gedicht mit dem Titel „Kritik am Mitmensch“ vortrug.
WIe immer war es für das Publikum ein unterhaltsamer Abend.
Man darf schon gespannt sein auf die nächste Open Stage 2025, und vielleicht trauen sich dann ja auch noch mehr Dichtende und auch Schauspielende oder Vertreter anderer Bühnenkünste vor unser Publikum, das ihnen sicherlich gewogen sein wird. MIt Sicherheit wird es aber auch dann wieder ein hochwertiges Musikprogramm geben, darauf kann man sich bei unserer Schülerschaft, wie sich oft zeigt, verlassen.
(Bilder & Hintergrundinfos: Sto / Text & red. Bearb.: Blu)








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