Am 28. Mai 2024 fand im Haus am Dom in Frankfurt eine Podiumsdiskussion zur Europawahl am 09. Juni statt, bei der Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, konkrete themenbasierte Fragen direkt an die Spitzenkandidaten der einzelnen Parteien zu stellen. Neben der Leibnizschule waren das Adorno-Gymnasium und die Ernst-Reuter-Schulen aus Frankfurt vertreten, die jeweils verschiedene inhaltliche Schwerpunkte setzten.
Die Leibnizschule wurde von Laura, Emil (beide 9b) und Maximilian (10e), die in der Club of Rome-AG mitwirken, sowie von Jakob (Q4 LK Geographie Steppuhn) vertreten. Die Gruppe hat sich in der Vorbereitung mit dem Thema „Rohstofflieferketten“ am Raumbeispiel „Lithium aus Bolivien“ auseinandergesetzt. Folgende Fragen wurden entwickelt, die die Bereiche Menschenrechte, Umweltauswirkungen, schlechte Recycling-Quote, European Green Deal, Grenzen des Wachstums und strategische Lithiumförderung in Portugal:
- Wie kann die EU sichere Rohstoffquellen beziehen, bei denen auch die Menschenrechte in den Abbaugebieten gesichert werden?
- Wie soll es gelingen, dass die europäische Wirtschaft ohne Ausbeuten des Planeten/der Menschen (in Bolivien) weiterhin wachsen wird?
- Wie gelingt es konkret, die schlechte Recycling-Quote in der Kreislaufwirtschaft deutlich zu verbessern, zu der sich die EU verpflichtet hat?
- Ist die EU-Wirtschaft am Ende des Wachstums? Wie lässt es sich zukunftsorientiert wirtschaften?
- Wäre ein Lithiumabbau in Portugal im großen Maßstab ein wichtiger Schritt für die europäische Unabhängigkeit von Rohstoffimporten und auch im Sinne der Zielsetzungen des European Green Deals oder verlagern sich die räumlichen Probleme Boliviens einfach nach Portugal?
Moderiert wurde die Veranstaltung von Tobias Schwab, Ressortleiter für Wirtschaft der Frankfurter Rundschau, der die Leibnizschule wegen des Club of Rome-Profils kontaktiert hatte.
Die Veranstaltung wurde gestreamt. Anbei der Link: https://www.youtube.com/watch?v=52ZJBBOIUM8
Weiterhin gab es einen Bericht in der Frankfurter Rundschau, der hier eingesehen werden kann:
Text: Ste, Bilder: Renate Hoyer




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