Eastbourne, Brighton und London standen für die Jahrgangsstufe 9 (mit Ausnahme der Lateiner, die nach Rom fuhren) in der ersten Märzwoche auf dem Programm. Zwei Doppeldeckerbusse verließen pünktlich morgens um 7.00 Uhr die Leibnizschule, von denen jedoch nur einer wie geplant gegen 20.00 Uhr in Eastbourne ankam. Während die erste Hälfte den Abend bei ihren Gastfamilien bei einem Abendessen und ersten Kennenlernen verbrachte, musste sich der zweite Bus beeilen, nach einer mehrstündigen Panne wenigstens die Fähre um 22.00 Uhr zu bekommen. Dies führte nicht nur zu Müdigkeit am nächsten Vormittag, sondern auch zum Ausfall dieses Busses aufgrund der vorgeschriebenen Ruhezeiten, was die Abholung von den einzelnen Bushaltestellen durch den anderen Bus erheblich verzögerte.
Am ersten Tag stand ein Spaziergang entlang des wunderschönen Küstenabschnittes mit seinen Kreidefelsen bei Beachy Head an, der bei aufreißendem Himmel und einsetzender Sonne begann – und im Regen bzw. für einzelne auch im Matsch endete. Trost und trockenen Unterschlupf konnten dann nur noch die Geschäfte und Cafés des reizenden Kurorts bieten, bevor die Gastfamilien teils mit Spielen, Kindern und Haustieren in vielen Fällen für einen netten Ausklang des Tages sorgten.
London zeigte sich am Tag darauf glücklicherweise von seiner sonnigen Seite, sodass bereits die Anfahrt per Schiff von Greenwich aus sowie die Fahrt auf dem London Eye beste Sicht auf die Wahrzeichen der Stadt und endlich gute Stimmung boten. Sightseeing, Shopping und ganz eigene Ziele wie das jamaikanisch geprägte Brixton oder das schicke Notting Hill füllten die Freizeit in der Metropole, von der man hier zumindest einen ersten Eindruck gewinnen konnte.
In Brighton sorgte die Sonne für einen regelrechten Urlaubstag. Nach der Besichtigung des orientalischen Royals Pavillon zeigten die charmanten Lanes in der Innenstadt, die lebendige Strandpromenade und der bunte Pier, was Brighton als Seebad so beliebt macht. Selbst der Strand lud schon zum Verweilen ein, auch wenn natürlich das Wasser selbst für die hartgesottenen Briten noch zu kalt war.
Ende gut, alles gut? Leider nicht ganz: Was auf der Rückfahrt sich in dem einen Bus zunächst als Gerücht verbreitete und wie ein dummer Scherz wirkte, entpuppte sich als erneute Buspanne – diesmal den anderen Bus betreffend und nicht weniger langwierig!













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