In der Woche vom 13. bis 16.02. veranstalteten wir erfolgreich der Lernworkshop der Club of Rome AG, der an alle 7. Jahrgangstufen gerichtet war.
Unter dem Zweijahresthema „Zukunftsalphabetisierung“ des Club of Rome Dachverbandes haben die Schülerinnen und Schüler der AG sich entschieden ihren Schwerpunkt im nachhaltigen Lernen zu setzen. Die zunehmenden Herausforderungen in der Schule und im Lernen spüren nicht nur Lehrerinnen und Lehrer, auch die Schülerinnen und Schüler bemerken Veränderungen in ihrem Lernverhalten. Um dafür zu sensibilisieren und den Auftakt für langfristige Unterstützungsangebote zu schaffen, ist der Lernworkshop entstanden.

Der Workshop war inhaltlich auf mehrere Inhalte ausgerichtet. Zunächst sollten die Schülerinnen und Schüler in einer Umfrage ihre eigenen Lerngewohnheiten preisgeben. Mithilfe dieser Bestandsaufnahme konnte bereits thematisiert werden, welche Lernmethoden bereits bekannt sind und erfolgreich angewendet werden.

Die Siebtklässler:innen vertieft in die Workshop-Arbeit.



Im zweiten Teil wurden die Schülerinnen und Schüler in ein Experiment involviert. Während die eine Hälfte der Gruppe in einer störungsfreien Umgebung einen Text lesen und Aufgaben beantworten sollte, wurde die andere Hälfte der Klasse mit Störfaktoren gezielt abgelenkt. Das Handy klingelte dauernd, ein lustiges TikTok wurde abgespielt oder der Wecker auf dem Handy läutete. Am Ende wurde ausgewertet und reflektiert welche Gruppe besser arbeiten konnte.

Im dritten Teil des Workshops wurde die AG von Celine Lindner, einer Psychologin der TU Darmstadt, unterstützt, die die genauen Prozesse des Lernens im Gehirn erläutern konnte. Mithilfe eines Gruppenpuzzles konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen vertiefen und herausfinden welchen Einfluss beispielsweise der Konsum von Sozialen Medien auf das Lernen haben kann. Mit dem nötigen Handwerkszeug und einigen Ideen, um seinen eigenen Lerntypen zu identifizieren und zu reflektieren, wurden die SuS dann nach einer kurzen Feedbackrunde entlassen.

Eine Delegation der Helene-Lange-Schule Wiesbaden besucht die „Club of Rome“-AG der Leibnizschule.


Ein Besuch unserer CoR-Partnerschule, der Helene-Lange-Schule aus Wiesbaden, gab es fast
zu gleicher Zeit. Der Besuch resultierte aus dem Vorhaben „Resilienz durch Kooperation“, die
die CoR-Schulen auch durch Synergieeffekte erzielen wollen: Die HeLa hat unser SDG-Projekt
begutachtet und versucht künftig ein analoges Projekt umzusetzen, während wir aus den
Feedback-Kultur-Erfahrungen der HeLa profitieren wollen.

 

 

(Bilder: Ste / Text: Gül & Do / red. Bearb. von Bild und Text: Blu)