Wer gewinnt ein Wettschwimmen: der Kugelfisch, der Thunfisch oder der Kofferfisch? Biologielehrerin Frau Schlaefke nahm erste Hypothesen auf, die bereits ganz richtig auf die Schnittigkeit der Körperform abzielten, aber eine These muss in der Wissenschaft ja erst bewiesen werden. So kneteten die jungen Gäste der Science Night am Abend des 18. Januar, Grundschülerinnen und -schüler der Jahrgangsstufe 4, die Fische nach, zogen sie durchs Wasser und nahmen die Zeit – sehr zum Nachteil des Kofferfisches.

In der Chemie gab es weitere Experimente unter der Anleitung von Frau Basaran-Aghbar, Frau Hollosy und Frau Mokhtarzada. Da hier nun Feuer und Chemikalien zum Einsatz kamen, wurden Schutzbrillen angezogen und die kleinen Forscherinnen und Forscher durften den großen, nämlich Oberstufenschülerinnen und -schülern, assistieren, während diese Schaumschlangen und farbige Flammen erzeugten. Dabei gab es auch blutige Finger! Aber keine Sorge, es handelte sich um eine Eisenchloridlösung, die unter Beigabe von Kaliumthiocyanat bei Berührung rot wurde. 

Die Physik verblüffte mit geraden Stäben, die im Wasser geknickt aussahen, warmem Wasser, das einen Ballon aufblies und einer stärkehaltigen Pampe, in der es sich schön herummatschen ließ, die aber fast zu Beton wurde, wenn man die Hand schnell wieder herausziehen wollte. Frau Waack und Frau Löw lösten die vermeintlichen Zaubertricks auf, denn es ist eben alles wissenschaftlich zu erklären. Herr Knieper entführte schließlich die angehenden Gymnasiastinnen und Gymnasiasten in das faszinierende Reich der Farben, des Lichts und des Schattens, optisch sicher der schönste Teil des Abends. 

Während der Schülerinnen und Schüler aus den Grundschulen bei der Science Night tatkräftig auf verschiedenen Gebieten der Naturwissenschaften experimentierten, konnten die Eltern bei Kuchen und Brezeln im Elterncafé der Mensa einander kennen lernen bzw. insbesondere auch mit Frau Juchelka ins Gespräch kommen, die als Leiterin des Fachbereichs III den spannenden Abend organisiert hatte.