Ein “Head of Technology” im Bankwesen, ein Pilot und eine Flugbegleiterin, zwei Vertreter:innen des Finanzamts, eine Berufsschullehrerin an der Frankfurter Schule für Mode und Design, ein Wirtschaftsinformatiker, Rechtsanwälte; Ärzt:innen, Ingeniuer:innen, eine Juwelierin und viele, viele weitere Eltern stellten vor den Herbstferien ihren Beruf und Werdegang den Oberstufenschüler:innen  der EP und Q1 vor.

Dies stieß auf sehr großes Interesse, zumal selbst bei denen, die bereits eine Vorstellung davon haben, was sie einmal machen möchten, noch Unklarheit darüber herrscht, wie der Weg zu diesem Ziel führt. So gingen Fragen durchaus auch über das vorgesehene Zeitfenster von 25 Minuten und wenn eben möglich über die eingetragenen vier Berufsinformationen hinaus. Es von jemandem mit Erfahrung persönlich erklärt zu bekommen, ist einfach etwas anderes, als sich Anforderungen im Internet durchzulesen.

Herr Steurer als Pilot war sehr gefragt, aber auch Flugbegleiterin Frau Gröger konnte für ihre Tätigkeit gewinnen, da manchen erst hier klar wurde, wie vielseitig und verantwortungsvoll dieser Beruf ist, was Passagieren an Bord oft gar nicht bewusst wird. Auch Herr Wenzel und Frau Krüger von der Polizei durften sich regen Interesses erfreuen und mit angehenden Kolleg:innen rechnen. Die Juristen, darunter Herr Christner und Herr Bruszynski, vermochten es, hier und da Angst vor dem Jurastudium zu nehmen, die bei dem einen oder der anderen noch den Berufswunsch infrage stellte. Ähnlich ermutigte Frau Stein als Software-Ingenieurin in der Automobilindustrie eine Schülerin, sich nicht von der Männerdomäne schrecken zu lassen. Dass das Finanzwesen nicht langweilig ist, vermittelten Frau Eiles und Frau Dietz: Wer hätte gedacht, dass man auf Kaviar weniger Mehrwertsteuer zahlt als auf Babywindeln?! Auch Eventmanagement (Frau Hellwig) klang spannend. Oder sollte es doch ein Pharmaziestudium (Frau Höfer) werden? Der Abend beantwortete viele Fragen, aber warf mit seinen Einblicken in etliche weniger bekannte Branchen natürlich auch neue auf. Aber zu wissen, was man nicht möchte, ist auch hilfreich.

Wir danken allen Eltern sehr herzlich, die sich die Zeit genommen haben, unseren angehenden Abiturient:innen Informationen wie Inspirationen mit auf den Weg zu geben!

Text: Scö, Bilder: Abdul Q1