Feierlich, fröhlich und vor allem polyglott ging es am 14. Juni im Bürgerhaus Dreieich zu, als die Siegerinnen und Sieger des Bundeswettbewerb Fremdsprachen auf Hessenebene prämiert wurden. Über stolze zweite Preise durften sich Miriam, Klasse 10d, im Einzelwettbewerb sowie Su Min und Emma Dörte, beide Klasse 7d, im Gruppenwettbewerb freuen. Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz gratulierte per Videobotschaft und die Landesbeauftragte Frau Karina Fricke leitete mehrsprachig die Feier und überreichte zusammen u.a. mit Frau Zufall aus der Jury im Bereich alte Sprachen die Präsente. Das Land Hessen, das Bundesministerium für Forschung und Begabung, die Europäische Kommission, diverse Verlage sowie der Fernsehsender Arte ließen sich nicht lumpen: Nebst stolzer Urkunde gab es eine Reihe von Buchpreisen, Spiele und Geldpreise. So freuen sich die beiden Siebtklässlerinnen über 200 Euro und überlegen schon zusammen mit ihrer Englischlehrerin Frau Katja Russ-Urban, zu welchem schönen Anlass es ausgegeben werden soll.

Aus einer Unterrichtseinheit über Florence Nightingale enstand das Video, das Su Min und Emma einreichten. Während der Pandemie beschäftigte sich die 7d unter der Leitung von Frau Russ-Urban mit dem 200-jährigen Jubiläum der englischen Krankenschwester, die wesentliche Grundlagen des britischen Gesundheitswesens und der modernen Krankenpflege überhaupt legte. In dem Zusammenhang hielten die beiden eine Präsentation über das Londonder Florence-Nightingale-Museum, aus der dann ein mühevolles Video in Dialogform zwischen Nightingale und einer Assistentin werden sollte.

Miriam musste zum einen natürlich wie die beiden auch verschiedenste Tests in Englisch bestehen und zum anderen ebenfalls ein Video einreichen. In ihrer Kategorie lautete das Thema „grenzenlos“, wozu sie sich überlegte, wie sie sich persönlich nicht mehr einschränken lassen möchte, was sie ästhetisch verarbeitet hat. Dass sie damit nur sehr knapp den ersten Platz verpasste, ließ sie und ihre langjährige Englischlehrerin Frau Schöne nicht verdrießen; zu schön war dafür feierliche Ehrung des großartig Erreichten.

Einige der Siegervideos wurden präsentiert, wobei es sprachliche Leistungen und Kreativität zu bewundern, aber inhaltlich auch einiges zu lachen gab, sei es über einen verhexten Weihnachtsmann, der zu Kindern kommt, um ihnen die Geschenke wegzunehmen, oder über eine Mädchengruppe, die, am Wochenende in der Schule eingesperrt, dort Abenteuer erlebt. Für musikalische Begleitung und Imbiss mit Umtrunk sorgte die Heinrich-Heine-Schule aus Sprendlingen, die als Sieger die nächste Runde des Fremdsprachenwettbewerbs auf Bundesebene antreten darf.

Scö