• SCHULPSYCHOLOGISCHER DIENST

Hast Du manchmal das Gefühl, dass Dir alles zu viel wird? Vielleicht wegen Stress zu Hause oder bevorstehenden Prüfungen in der Schule? Probleme gibt es oft und viele, und manchmal wachsen sie einem so sehr über den Kopf, dass man sie nicht mehr alleine bewältigen kann. Da kann eine psychologische Beratung sinnvoll sein, zum Beispiel bei

 

    • Stress und/oder Ängsten etwa wegen der bevorstehenden Abiturprüfungen

 

    • Leistungsversagen,

 

    • Ängsten,

 

    • Verhaltensauffälligkeiten,

 

    • psychischen Problemen,

 

    • Schulvermeidung,

 

    • Schullaufbahnberatung

 

    • Konflikten in der Schule und/oder im Elternhaus.

In all solchen Fällen findet man beim Schulpsychologischen Dienst Hilfe. Manches können sicherlich auch schulintern die Schulseelsorge in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit abfedern, aber alle Teammitglieder sind keine psychologischen Fachkräfte. Manchmal braucht es die fachliche Expertise von Psychologinnen und Psychologen, und da kommt der Schulpsychologische Dienst ins Spiel, dessen Angebot gedacht ist für alle, die mit Schule zu tun haben: Lernende, Lehrende und andere schulische Arbeitskräfte sowie Eltern.

 

Für die Leibnizschule ist Herr Jonas-Christopher Piscopello als Schulpsychologe zuständig. Nähere Informationen sowie seine Kontaktdaten finden sich auf folgender Seite: https://schulaemter.hessen.de/schulen-und-lehrkraefte/schulpsychologische-beratung-und-praevention

Auf der Homepage des Kultusministeriums findet man weitere Informationen zum Schulpsychologischen Dienst unter: https://kultus.hessen.de/infomaterial/schulpsychologie

Dort findet man auch einen Flyer zum Download, der in verschiedene Sprachen übersetzt wurde, nämlich (Stand 11/2024) in: Arabisch, Englisch, Farsi, Französisch, Polnisch, Russisch, Türkisch, Ukrainisch.

Das Team der Schulpsychologie und die Landesvertretung der Schülerinnen und Schüler bieten auch in diesem Schuljahr wieder an vier Terminen Videosprechstunden an. Diese sind extra für die Kinder und Jugendlichen von weiterführenden Schulen wie der Leibnizschule gedacht.

Wenn Du der Videokonferenz beitrittst, kannst Du im Chat direkt um ein persönliches Gespräch bitten. Das findet dann in einem separaten Raum statt, nur Du und ein Schulpsychologe oder eine Schulpsychologin.

Zu Beginn jeder Sprechstunde gibt es auch einen kurzen Vortrag: Beim ersten und beim letzten Termin zur Schulpsychologie ganz allgemein, bei den beiden anderen Terminen zur Vorbereitung auf Prüfungen. Wenn Du also das Gefühl hast, etwas Unterstützung und Beratung könnte Dir guttun, sei einfach bei einem der Termine mit dabei, der Link zur Videoplattform bleibt immer gleich:

 

 

 

 

 

 

https://meet-la.bildung.hessen.de/b/chr-teb-8ik-w4n

Für Lehrkräfte stellt das Kultusministerium einen „Wegweiser“ für die Thematisierung psychischer Gesundheit im Unterricht bereit, den man unter der folgenden Adresse herunterladen kann: https://kultus.hessen.de/infomaterial/psychische-gesundheit-im-unterricht-thematisieren

 

Dort ist Folgendes als Begleittext dazu zu lesen:

Psychische Gesundheit ist eng verknüpft mit hoher Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und sozialer Teilhabe. Die Förderung der psychischen Gesundheit und die Aufklärung über psychische Erkrankungen rücken zunehmend in den gesellschaftlichen Fokus und werden sowohl von Schülerinnen und Schülern und deren Eltern als auch von Lehrkräften verstärkt nachgefragt. Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie, zunehmende Krisenereignisse, Veränderungsprozesse und angstbesetzte Zukunftsfragen beeinflussen unter anderem in großer Komplexität die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Viele Schülerinnen und Schüler können mit den Herausforderungen des Alltags gut umgehen. Bei anderen Kindern und Jugendlichen hingegen können sich aufgrund individueller Risikofaktoren psychische Belastungen und Erkrankungen entwickeln, die sie auch mit in die Schule bringen.

Die Themen „psychische Gesundheit“ und „psychische Erkrankungen“ werden in den Kerncurricula nicht immer ausdrücklich als Inhalte aufgeführt. Ihre thematische Anknüpfung ist inhaltlich aber in vielen Fächern und über alle Fachbereiche hinweg möglich und eine Verankerung vielfach implizit angelegt. Die exemplarischen Anregungen für den Unterricht können als Anknüpfungspunkte für die Verbindung von unterrichtlichem Inhalt mit dem Thema „psychische Gesundheit“ genutzt werden. Mit dem in den Kerncurricula formulierten Auftrag zur Entwicklung schulinterner Curricula eröffnen sich weitere Gestaltungsräume, um Interessen und Neigungen der Schülerinnen und Schüler in die curriculare Planung einzubeziehen und schulspezifische Besonderheiten zu berücksichtigen. Um dem Thema „psychische Gesundheit“ einen festen Platz in der Schule zu geben, können die Anregungen für den Unterricht die Lehrkräfte bei ihren pädagogisch didaktischen Überlegungen unterstützen und beispielweise im Rahmen von Projektwochen oder fächerübergreifenden Unterrichtsvorhaben als Ideengeber dienen. Analog zu den ausgewählten Themen lassen sich zum Teil ähnliche Themen in anderen Klassen- und Kursstufen und in anderen Schulformen finden. Sicherlich werden sich allen Lehrkräften aus ihrer Unterrichtspraxis heraus weitere Anknüpfungspunkte erschließen.